Evangelisation (1)

Was hindert uns daran zu evangelisieren?


Wahrnehmung von Evangelisation (von einem Pastor, der sich bei ProChrist engagiert):

Evangelisation: Menschen werden als "Bekehrungsobjekte" missbraucht.

  • Ein Krampf
  • Seelenmassage
  • es kommen sowieso nur die Frommen
  • Programm (Pflicht)
  • fromme Propaganda


Kein Wunder, dass mancher von uns nervös wird, wenn er nur das Wort "Evangelisation" hört. Denn das "E-Wort" ist oft ein mit Erfahrungen und Vorurteilen besetzter Begriff.

Soweit die Wahrnehmung.

Ist das wirklich so? Was löst Evangelisation bei Ihnen aus? Auf der Tagesordnung steht Evangelisation in den Gemeinden seit langem - mehr oder weniger. Es wird viel darüber debattiert, es wird nach Wegen gesucht, wie man Menschen mit dem Evangelium erreichen kann. Wir wissen rein vom Verstand her: Wir brauchen Evangelisation. Das ist eigentlich logisch, denn wie soll sonst die Schar der gläubigen Kinder Gottes wachsen, wenn wir die Gute Nachricht nicht verbreiten?

14 Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber sollen sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber sollen sie hören ohne einen Prediger?
15 Wie aber sollen sie predigen, wenn sie nicht gesandt sind? Wie geschrieben steht: »Wie lieblich sind die Füße derer, die Gutes verkündigen!«
16 Aber nicht alle haben dem Evangelium gehorcht. Denn Jesaja sagt: »Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt?«
17 Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi.
(Römer 10,14-17)

Hinzu kommen andere Stelle wie der Missionsbefehl aus Matthäus 28 oder Johannes 20,21:

"Friede euch! Wie der Vater mich ausgesandt hat, sende ich auch euch."


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