Bibelmarathon - Mathäus Kapitel 1 (9)

Flotte Verwandtschaft - Rasanter Einstieg


Rehabeam zeugte Abija.

Und der rote Faden bleibt uns auch in dieser Paarung deutlich erhalten. Die Ausrichtung auf den lebendigen Gott allein entscheidet über die Ausrichtung eines Lebens. War der Vater Rehabeam wankelmütig und letztendlich nicht ungeteilt auf der Seite Gottes, so machte es der Sohn genau anders. Er setzte Gott an die erste Stelle und macht die bereits vorher beobachtete Erfahrung: selbst in hoffnungsloser zahlenmäßiger Unterlegenheit im Kampf wendet sich das Blatt, weil der entscheidende Faktor der Allmacht Gottes immer wieder für eine völlig unerwartete Wende gut ist.


Abija zeugte Asa.

Der Name Abija bedeutet: „Mein Vater ist Jahwe“, was natürlich unübertroffen in den Stammbaum Jesu hinein passt. Interessant ist, dass es zu seinen Lebzeiten einen anderen Abija gab, nämlich den Sohn Jerobeams, der früh verstarb, aber als einziger Nachkomme seiner Familie noch begraben wurde. Alle anderen verwesten offen oder ihre Leichname wurden von Tieren gefressen. Es war der Götzendienst, der Abfall von dem Gott der Bibel, der beiden Familien zum Verhängnis wurde. Und erneut sind wir bei dem Entweder – Oder des Glaubens, das uns durch das gesamte Matthäus-Evangelium begleiten wird.


Asa zeugte Joschafat.

Auch Asa ist eine durchaus erwähnenswerte Figur. Es wird nämlich einerseits von ihm berichtet, dass er mit seinem Herzen ungeteilt beim Herrn war (1.Könige 15), andererseits wird aber auch berichtet, dass er sich über einen von Gott zu ihm gesandten Propheten so sehr ärgerte, dass er ihn kurzerhand einsperren ließ (2.Chronik 16). In demselben Kapitel wird ebenso vermerkt, dass er in der Krankheitszeit am Ende seines Lebens offensichtlich mehr Vertrauen in das Können der Ärzte setzte als in den Herrn. Warum ist dies erwähnenswert? Weil gerade das Matthäus-Evangelium nicht nur ganz allgemein dazu auffordert, sein Leben an die Seite Gottes heran zu rücken, sondern wirklich und bis ins Detail in allen Bereichen zuerst auf die Macht Gottes zu vertrauen.


Joschafat zeugte Joram.

Auch von Joschafat ist eine bemerkenswerte Besonderheit zu berichten. Dieser König war so ungeteilt bei Gott, dass er in allem was sein Leben betraf die Weisung Gottes suchte. Das führte so weit, dass er einmal der Anweisung Gottes folgend, zum Erstaunen aller Beteiligten, Lobpreis-Sänger in einer herannahenden Schlacht seinem Heer voraus ziehen ließ. Durch die Macht des Lobpreises, ohne auch nur einen Schwerthieb, wurde die Schlacht gewonnen. Ging nicht den Wundertaten, die Jesus vollbrachte, seine Danksagung und sein Lob Gottes voraus?

[ vorherige Seite ]   [ nächste Seite ]   [ Inhaltsverzeichnis ]